Über uns

Die Hügelland GbR ist ein Zusammenschluss aus den zwei landwirtschaftlichen Familienbetrieben der Familie Groh und der Familie Weinel. Der Betrieb liegt inmitten des namensgebenden „Ronneburger Hügelland“.

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Pflanzenproduktion

Auf unseren Flächen bauen wir fünf Fruchtarten in drei verschiedenen Fruchtfolgen an. Dazu gehören Winterweizen, Körnermais und Raps als Marktfrucht, sowie Triticale und Wintergerste als Futtergetreide für die eigenen Schweine. Diverse Stilllegungen und Blühflächen zum Erhalt der Artenvielfalt gehören selbstverständlich auch dazu.
Der Anbau erfolgt mit besten Gewissen nach der guten fachlichen Praxis und orientiert sich hierbei am integrierten Pflanzenbau. Beim integrierten Pflanzenbau geht es darum, alle ackerbaulichen Maßnahmen vorrangig vorbeugend und mechanisch durchzuführen. Sortenwahl, Fruchtfolge, Düngung und Bodenbearbeitung sind hier die wesentlichen Einflussfaktoren auf einen gesunden und erfolgreichen Anbau. Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutz soll dabei auf ein geringes Maß beschränkt werden. Gänzlich verzichten lässt sich der Pflanzenschutz im normalen Anbau heutzutage nicht, da unter ökonomischen Gesichtspunkten gewisse Erträge angestrebt und Qualitäten vom Handel verlangt werden. Pilzkrankheiten, Schadinsekten und Unkräuter haben stark negative Auswirkungen auf die Pflanzengesundheit und können sogar einen Totalausfall verursachen. Bestimmte Pilzgifte wie Deoxynivalenol (DON) oder Zearalenon (ZEA) haften am Erntegut und sind auch in der Weiterverarbeitung schädlich für Mensch und Tier. Unkräuter, welche noch nach der Aussaat auflaufen, können nur schlecht mechanisch bekämpft werden ohne die Kulturpflanzen zu schädigen. Sie konkurrieren um Licht, Nährstoffe, Wasser und Standraum.  Sie Erschweren den Erntevorgang und die Einlagerung durch Feuchtigkeit und haben ein enormes Samenpotenzial, welches im Folgejahr noch stärker aufläuft. Schadinsekten können Viruskrankheiten übertragen, Knospen abfressen und durch Eiablage die Pflanzen parasitieren. Über die sogenannte Cross Compliance Regelung wird der gesamte Anbau vom Staat überwacht, kontrolliert und ist jederzeit rückverfolgbar. Im Gegenzug für alle Auflagen und Kontrollen erhalten die Landwirte ihre Subventionen.

Schweinemast

In unserem Schweinemaststall gibt es 550 Stallplätze, welche durch die Mastdauer eines Schweines (ca. 100-120 Tage) knapp drei mal im Jahr belegt werden. Die Ferkel werden mit 30 kg Lebendgewicht von einem Ferkelerzeugerbetrieb geliefert und bei uns eingestallt. Verkauft werden die fertigen Mastschweine mit ca. 120 kg Lebendgewicht an einen Schlachthof. Dieser entspricht den aktuellen tierschutzrechtlichen Bedingungen und ist nach EU-Standards zertifiziert.
Die Tiere leben bei uns auf Vollspaltenboden, welcher aus hygienischer, sowie auch gesundheitlicher Sicht die sinnvollste Lösung ist. Des Weiteren wird die Temperatur und Frischluftzufuhr kontinuierlich gesteuert und überwacht, um ein optimales Klima und Wohlbefinden zu gewährleisten. Der Zugang zu ausreichend frischem Futter und Wasser steht den Schweinen jederzeit ungehindert und unbegrenzt zur Verfügung. Das Platzangebot variiert vom Ferkel mit 1,6 m2 bis 0,8 m2 beim Mastschwein. Beschäftigungsmaterial befindet sich in den Buchten aus verformbaren Material wie Holz und lebensmittelechten Kunststoff.
Neben der Cross Compliance Regelung, die auch die Tierhaltung überwacht sind wir auch beim Markenfleischprogramm „QS“(Qualitätssicherheit), welches zusätzlich die Stall- und Haltungsbedingungen und den Medikamenteneinsatz streng kontrolliert.
Völlig entgegen dem, was in den Medien dar gestellt wird, können Sie den folgenden Bildern entnehmen, das den Tieren ausreichen Licht, Luft und Platz zur verfügung steht. Die anfallende Gülle wird ordnungsgemäß auf unseren Feldern, als wertvoller organischer Dünger eingesetzt und schließt den Nährstoffkreislauf vom Feld in den Stall.

 

3 Gedanken zu „Über uns“

    1. Vorbildliche, ökologische und umweltfreundliche Lebensmittelerzeugung im betrieblich, geschlossenen Erzeugerkreislauf. Das Unternehmen von Dietmar und Paul Groh arbeitet hoch effizient mit höchsten Hygienestandards unter Gewährleistung eines hohen Tierwohls.

      Gernot König

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  1. Schön, zu sehen, dass meine allererste Stallplanung bei Dietmar Groh nach dem Umbau von Ferkelerzeugung auf Schweinemast immer noch in Betrieb ist.
    Da muss ich ja nach so vielen Jahrzehnten doch mal einen Ausflug von Gießen zum Hof Waldeck machen und mir das noch einmal anschauen!
    Viel Erfolg und das nötige Glück in der heutigen Zeit, wo nicht nur die Betreiber ständig Anfeindungen ausgesetzt sind – obwohl sie das tier- und auch menschenfreundlichste Stallsystem haben. Auch noch nach gut 40 Jahren bestätigen das jederzeit und immer Messungen von Schadgasen im Aufenthaltbereich der Tiere – auch wenn es die Fanatiker der „mittelalterlichen“ Tierhaltung ableugnen und nicht akzeptieren wollen. Auch der Stallplaner hat sich jahrzehntelang gegen die Spezies der Ökologen wehren und verteidigen müssen und ist froh, schon lange in Rente zu sein.
    Gruß aus Gießen
    Fritz Berkner

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